Religion = Werte?
4. März 2008
In einem Radiobeitrag (WDR 3, 5.3.2008): „Die Rückkehrung der Religion ist beschlossene Sache. Selbst säkulare Menschen bedauern das Fehlen verbindlicher Werte.“
Eine der widerwärtigsten und gedankenlosesten Äusserungen, die man sich vorstellen kann. Welche Frechheit besitzen eigentlich Leute, nicht-religiösen Menschen (so wie mir) Werte abzusprechen? Welche Arroganz erlaubt sich eigentlich, nur nicht-säkulare Werte als „richtige“ Werte anzuerkennen?
Das Schöne am religiösen ist natürlich, dass man nicht argumentieren muss sondern einfach behaupten kann. Macht natürlich alles recht bequem.
4. März 2008 um 9:28
Meine Buchempfehlung dazu „Gotteswahn“ von Richard Dawkins. Sehr interessant für alle, die Religion kritisch betrachten.