Katholisches Selbstverständnis?
10. April 2008
Aus einer Beschreibung einer Online-Gruppe „Vatikan“:
„…Wie der Papst weltweit deutlich macht, gilt gerade der Grundsatz, dass das sinnvolle Selberdenken, ausmacht, römisch-katholisch zu sein – und nicht wie so oft falsch dargestellt, intolerant und bevormundet sei.
Ebenso gibt es auch keine Diskussion über das Amts- und Kirchenverständnis. Intelligente, belesene und aus dem Glauben lebende Menschen wissen um die Legitimation des Absolutheitsanspruches. …“
Bin ich der einzige, der den Widerspruch zwischen dem ersten und zweiten/dritten Satz nicht versteht? Wenn „sinnvolles Selberdenken“ das römisch-katholisch sein ausmacht, wieso kann es dann keine Diskussion um den Rest geben?
Das ist doch lächerlich!
10. April 2008 um 9:20
Die Intoleranz ergibt sich natürlich alleine schon aus dem ersten Gebot, das sinngemäß lautet „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Und wer bitte lässt sich mehr bevormunden, als religiöse Menschen? Wenn ich´s nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass der Papst seine satirische Ader entdeckt hat